Davon geht die Welt nicht unter

Wie stehen wir jetzt nur da? Die aufgeklärte Menschheit des 21. Jahrhunderts. Dabei haben wir doch so fest an den Untergang am 21. Dezember 2012 geglaubt. Haben uns Ufolandebahnen, Bunker und Drogenhöhlen gesucht, auf oder in denen wir unsere letzten Stunden mit Mutter Erde erleben würden.
Mal ganz ehrlich: wir haben doch alle ein bisschen an den Maya-Kalender geglaubt, von dem irgendwer gesagt hat, dass er das Ende voraussagt. Das Gute an Weltuntergängen ist ja, dass sie allesamt bislang nicht eingetreten sind, aber der Mensch braucht wohl den Gedanken an Katastrophen, an Horrorgeschichten und Angst, die sich dann, wie nach einem schlechten Traum, in Luft auflösen. Vielleicht haben das die Maya ja gewusst? Die haben in ihren Kalender gesehen und gesagt: „Okay, im Jahr 2012 gibt’s so viele Menschen auf der Welt, die immer wieder die selben Fehler machen und trotz aller Intellektuellen es nicht in den Griff kriegen. Die kriegen jetzt mal was zum Ablenken. Weltuntergang.“
Aber vorher noch Weihnachtsgeschenke kaufen, Devisengeschäfte, Billigklamotten, Billigflüge, Spekulationsblasen, Freaking, Leute bescheißen und abmurksen. Immer so weiter, bloß nix ändern auf dieser Welt. Geht ja sowieso unter. Und bis dahin, alles Gute!

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